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Katastrophenschutzeinheiten unterstützen beim Hochwasser in Mansfeld-Südharz

Circa achtzig Einsatzkräfte des Fachdienstes Brandschutz 1, bestehend aus freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Landsberg, Petersberg und Teutschenthal sowie sechs Helfern des Fachdienstes Betreuung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Regionalverband Halle/Bitterfeld haben sich am heutigen Morgen gemeinsam auf den Weg gemacht, um den Landkreis Mansfeld Südharz beim Kampf gegen das Hochwasser an der Helme zu unterstützen.

Die Kameradinnen und Kameraden lösten Fachdienste aus anderen Landkreisen vor Ort ab. Der erste Einsatzauftrag beinhaltete u.a. andere Kräfte in der Gemeinde Südharz bei der Deichverteidigung zu unterstützen. Dabei werden Sandsäcke befüllt und an den Deichen verbaut, um diese zu stabilisieren und ein Überlaufen zu verhindern.

Der Fachdienst Betreuung des Landkreises Saalekreis versorgt mehrere 100 Einsatzkräfte im Hochwassergebiet mit Mahlzeiten und Getränken.

 

02.01.2024

Aktuelle Lage 17.30 Uhr

 

+++ Anforderung Kräfte der Bundeswehr +++

 

Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage fordert der Landkreis Mansfeld-Südharz Kräfte der Bundeswehr an. Ein entsprechender Amtshilfeantrag ist jetzt über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr gestellt worden. Die Soldaten sollen die Einsatzkräfte vor Ort bei der Sandsackbefüllung und der Deichverteidigung unterstützen.

 

+++ Aussetzung der Schulpflicht am 04. und 05. Januar 2024 +++

 

In den betroffenen Ortschaften Kelbra, Roßla und Wallhausen bleiben am kommenden Donnerstag (04.01.2024) und Freitag (05.01.2024) die Schulen geschlossen, die Schulpflicht wurde in Abstimmung mit dem Landesschulamt zunächst für diese beiden Tage ausgesetzt. Das betrifft die Grundschule und das Gymnasium in Kelbra, die Grundschule und die Sekundarschule in Roßla sowie die Grundschule in Wallhausen. An allen Schulen ist eine Notbetreuung eingerichtet.

Die Grundschule Oberröblingen bleibt Stand heute geöffnet, lediglich die Schüler aus Edersleben sind von der Schulpflicht befreit. Für alle anderen Schulen im Landkreis bleibt die Schulpflicht für die Schüler bestehen.

 

+++ Aktuelle Straßensperrungen +++

 

Die Vollsperrung der B 85 zwischen Kelbra und Berga ist inzwischen aufgehoben. Gesperrt sind noch:

  • L 230 zwischen Oberröblingen und Edersleben

  • K 2298 zwischen Wallhausen und Brücken

  • Verbindungsstraße Oberröblingen – Martinsrieth – Wallhausen (sog. „Indianerweg“)

  • Verbindungsweg Wallhausen – Brücken

 

Zudem ist die Bahnstrecke Oberröblingen – Artern bis auf Weiteres gesperrt, zwischen Sangerhausen und Artern ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

 

+++ Müllentsorgung +++

 

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft hat informiert, dass die Müllentsorgung in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten weitestgehend aufrechterhalten wird und die Entsorgungsfahrzeuge die Ortschaften regulär anfahren.

 

Bürgertelefon des Landkreises:

Dieses ist in der Zeit von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der 03464 – 535 1960 oder per E-Mail unter buergertelefon@lkmsh.de erreichbar.

 

02.01.2024

Einschränkungen in der Abwasserentsorgung in Thürungen, Martinsrieth und Niederröblingen - Trinkwassernutzung möglich

 

Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage kommt es nach Auskunft des zuständigen Wasserverbandes Südharz zu Einschränkungen in der Abwasserentsorgung in Thürungen, Martinsrieth und Niederröblingen. Grund ist der steigende Grundwasserspiegel. Die betroffenen Einwohner sind daher aufgefordert, dem Abwasser nichts mehr zuzuführen. Der Wasserverband organisiert derzeit mobile Toiletten. Die Trinkwasserversorgung ist gewährleistet.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass für die Ortschaft Thürungen in der Goldenen Aue nach wie vor die Empfehlung der freiwilligen Evakuierung gilt, die Turnhalle in der Ziegelhüttenstraße in Kelbra steht als Notunterkunft zur Verfügung.

 

02.01.2024

Katastrophenfall MSH:

Aktuelle Lage 31.12.2023/ 10.00 Uhr

 

Nach der Feststellung des Katastrophenfalls aufgrund des Helme-Hochwassers im westlichen und südlichen Teil des Landkreises Mansfeld-Südharz bleibt die Lage trotz stagnierender Pegelstände angespannt. Am Pegel Bennungen wurden laut Landesamt für Hochwasserschutz heute früh (08.30 Uhr) 242 Zentimeter Wasserstand gemessen. Damit bleibt es Hauptaufgabe der Einsatzkräfte vor Ort, die Deiche entlang der Helme engmaschig zu kontrollieren und zu sichern.

In der vergangenen Nacht haben die Kräfte im Bereich Oberröblingen mit Unterstützung von knapp 130 Einsatzkräften aus dem Landkreis Wittenberg den stark durchnässten Deich weiter mit Tausenden Sandsäcken gesichert. Hier liegt auch heute ein Schwerpunkt des Einsatzes.

Auch das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt den Landkreis weiter mit Einsatzkräften, Fachpersonal und Technik. So hat das THW in Kelbra und Roßla mobile Messstationen an der Helme installiert, um weitere Pegelstände zu erfassen.

Seit den Weihnachtsfeiertagen sind Hunderte Einsatzkräfte entlang der Helme im Landkreis im Einsatz, um gegen das Hochwasser anzukämpfen. Vor allem aufgrund der langen Dauer notwendiger Abwehrmaßnahmen hat Landrat André Schröder gestern (30.12.2023) den Katastrophenfall für den Landkreis Mansfeld-Südharz festgestellt. Obwohl die Talsperre Kelbra ihre Wasserabgabe gegenwärtig nicht weiter erhöhe, müsse bereits jetzt von erheblichen Schäden für Sachwerte und von weiter nötigen konkreten Schutzmaßnahmen für die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner ausgegangen werden. Auch die Wettervorhersage im neuen Jahr lässt darauf schließen.

Entsprechend hat der Landkreis auch ein Bürgertelefon geschaltet. Dieses ist in der Zeit von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der 03464 – 535 1960 oder per E-Mail unter buergertelefon@lkmsh.de erreichbar.

31.12.2023

Landrat Schröder stellt Katastrophenfall fest:

Einheitliche Lenkung von Abwehrmaßnahmen beim Hochwasser

 

Landrat André Schröder hat heute (30.12.2023), 15.00 Uhr, den Katastrophenfall für den Landkreis Mansfeld-Südharz festgestellt.

Die Entscheidung begründet sich durch die lange Dauer notwendiger Abwehrmaßnahmen gegen die Hochwasserlage in großen Teilen des westlichen und südlichen Landkreises. Obwohl die Talsperre Kelbra ihre Wasserabgabe gegenwärtig nicht weiter erhöhe, müsse bereits jetzt von erheblichen Schäden für Sachwerte und von weiter nötigen konkreten Schutzmaßnahmen für die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner ausgegangen werden. Auch die Wettervorhersage im neuen Jahr lässt darauf schließen.

Mit der Feststellung des Katastrophenfalles geht die ausschließliche Zuständigkeit für die Koordination der Abwehrmaßnahmen auf den Landkreis über. Die Anforderung überörtlicher Hilfen und die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort sollen so erleichtert werden.

 

Landrat André Schröder erklärt: „Die lange Dauer des Einsatzes, anhaltend hohe Wasserstände an der Helme sowie steigende Grundwasserspiegel haben zu der Entscheidung geführt. Das große Engagement vor Ort und eingehende Hilfsangebote müssen gut miteinander verzahnt und koordiniert werden. Der Landkreis will alle seine Möglichkeiten nutzen, um die Schäden auf etwa einem Drittel der Landkreisfläche, verteilt auf vier Städte und Gemeinden, so gering wie möglich zu halten.“

 

Nach der Feststellung des Katastrophenfalls hat der Katastrophenschutzstab die Arbeit aufgenommen.

30.12.2023