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Februar 2023

Flüchtlingskrise vergrößert Finanzprobleme im Landkreis

Flüchtlingsgipfel war eine Enttäuschung

Die Aufnahmezahlen von Asylbewerbern und Flüchtlingen verschärfen die Situation auch in Mansfeld-Südharz. Kommunale Infrastrukturen von Kita-Plätzen und Ärzteversorgung bis hin zu Unterkünften und Schulkapazitäten kommen immer mehr an ihre Grenzen. Dazu erklärt Landrat André Schröder:

 

Die Kommunen fordern seit Monaten ein Eingreifen des Bundes und mehr Kontrolle der humanitären Zuwanderung. Angesichts der angemahnten sächlichen und finanziellen Hilfen war der letzte Flüchtlingsgipfel eine große Enttäuschung! Wir steuern damit auf Notlösungen zu, ohne noch Integrationsleistungen umsetzen zu können.

 

Selbst mehr Geld könnte dauerhaft die Situation nicht lösen. Es fehlt uns schlicht an genügend Personal. Dennoch muss ausgesprochen werden, dass die Kosten, die im Kreishaushalt durch die Flüchtlingskrise hängen bleiben, in diesem Jahr die Millionen-Marke überschreiten wird. Flüchtlingshilfe auf Pump kann aber nicht die Lösung sein. Der Bund muss stärker steuern und in Europa endlich dafür sorgen, dass Unterkünfte und Sozialleistungen nur noch in den Mitgliedsstaaten gewährt werden, die für das Aufnahmeverfahren auch zuständig sind.“

20.02.2023

Landrat hält Wort: Warmwasserversorgung für Sportvereine in Turnhallen wieder komplett gewährleistet

Wie von Landrat André Schröder angekündigt, ist das Duschen mit Warmwasser in den von Sportvereinen genutzten Turnhallen wieder vollumfänglich möglich.

Mit dem Jahreswechsel hatte ich angekündigt, dass das warme Wasser in den Sporthallen wieder angestellt wird. In allen Hallen, die unsere Sportvereine nutzen, kann wieder warm geduscht werden“, erklärte Landrat Schröder.

Er verwies gleichzeitig darauf, dass die Hallen erst nach und nach wieder an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden konnten, da zunächst entsprechende Kontrollen gemäß der Trinkwasserverordnung durchgeführt werden mussten, um Belastungen mit Legionellen auszuschließen. „In keiner unserer Sporthallen gibt es Legionellen-Belastungen, das haben die Laborergebnisse bestätigt“, sagte Schröder.

 

Einsparauflagen des Bundes aufgrund der Energiekrise hatten im vergangenen Jahr dazu geführt, dass der Landkreis auch in den kreiseigenen Sporthallen in den Energiesparmodus wechseln musste. Dabei war er den Empfehlungen des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Landessportbundes gefolgt, bei der Sportstättennutzung 20 Prozent der Energieverbräuche einzusparen. „Unsere Sportvereine sind natürlich auch weiterhin aufgerufen, mit Strom und Wasser sparsam umzugehen. Gleichzeitig trägt der Landkreis mit abgesenkten Temperaturen und geringeren Beleuchtungsstärken in den Sporthallen weiterhin dazu bei, die Einsparziele zu erreichen“, erklärte der Landrat.

16.02.2023