• ein neuer Coronavirusfall im Landkreis+++ 52 Coronavirus-Fälle in Mansfeld-Südharz insgesamt +++ 12 Personen in Quarantäne +++ zwei Todesfälle +++ Fieberambulanz ab sofort in Wolferode +++

p r

Live-Stream

Sehen Sie verschiedene Reportagen, Talkrunden und Veranstaltungen aus der Region, sowie Sportberichte.


Nachrichten

Corona update3

Nach der Infizierung einer Kinderärztin in Sangerhausen teilt die Kreisverwaltung mit:

Die betreffende Ärztin befindet sich in Quarantäne. Alle Personen, die in einem vom Gesundheitsamt des Landkreises festgestellten Zeitraum in der Praxis der Ärztin waren, sind durch das Gesundheitsamt bereits informiert worden und befinden sich ebenfalls in Quarantäne. Wer bislang nicht vom Gesundheitsamt informiert wurde, muss zum jetzigen Zeitpunkt keine Angst haben, vom Indexfall betroffen zu sein. Bei Änderung der Sachlage wird das Gesundheitsamt eventuell weitere Kontaktpersonen identifizieren und ebenfalls informieren.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, besonnen und ruhig zu bleiben.Die Kreisverwaltung weist nochmals  eindringlich darauf hin, dass die Leitstelle des Landkreises (Notruf 112) für Notfälle freizuhalten ist.

21.03.2020

Corona update2

+++ Fieberambulanz hat Arbeit aufgenommen +++ aktuell 7 infizierte Personen und 142 Personen in Quarantäne

 

Die Fieberambulanz im Landkreis Mansfeld-Südharz hat heute wie angekündigt ihre Arbeit aufgenommen. Bereits kurz nach dem Start waren rund 15 Personen zur Turnhalle der Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz in der Karl-Liebknecht-Straße in Sangerhausen gekommen, um sich einem Arzt vorzustellen.

Mit der Arbeit der Fieberambulanz sollen die niedergelassenen Ärzte deutlich entlastet werden.

 

Die Fieberambulanz wird bis auf Widerruf montags bis freitags von 09.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, sowie samstags und sonntags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet sein. Jeder aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz, der hier vorstellig wird, wird zunächst durch einen Arzt untersucht, dieser entscheidet dann, ob ein Abstrich notwendig ist oder nicht. Bis zum Mittag waren rund 30 Personen vor Ort, 19 Abstriche wurden gemacht.

Für alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Fieberambulanz haben, steht eine entsprechende Hotline zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 03464 – 535 1961 erhalten Anrufer Auskünfte zum Thema „Coronavirus“ und können erfragen, ob sie in der Fieberambulanz vorstellig werden sollten. Die Hotline zur Fieberambulanz ist montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr und samstags und sonntags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr erreichbar.

 

Um die Hotline der Fieberambulanz und auch das Bürgertelefon auf längere Zeit entsprechend personell auszustatten, rufen wir unter anderem Medizinstudenten, pensionierte Krankenschwestern und Arzthelferinnen auf, sich bei uns zu melden, um die Fieberambulanz-Hotline und das Bürgertelefon ehrenamtlich zu unterstützen.

Im Landkreis Mansfeld-Südharz sind inzwischen 7 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 142 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

 

Wichtiger Hinweis: Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) richten Sie bitte an Ihren Hausarzt oder die Rufnummer 116 117. Zudem steht auch die Fieberambulanz-Hotline unter 03464 – 535 1961 zur Verfügung. Und weitere Anfragen zur derzeitigen Situation können an das Bürgertelefon unter 03464 – 535 1960 gerichtet werden. Bitte halten Sie den Notruf 112 für Notfälle frei!

 

 

Alle aktuellen Informationen des Landkreises erhalten Bürgerinnen und Bürger auch über die Bürger Info & Warn App (BIWAPP) des Landkreises.

 

 

20.03.2020

bahnjubiläum

Doppeljubiläum „100 Jahre Wipperliese / 140 Jahre Mansfelder Bergwerksbahn“ verschoben

Nachdem das Doppeljubiläum seit ca. 1,5 Jahren intensiv vorbereitet wurde, wurde am Freitag, den 13.03.2020 ab 13:00 Uhr in einer kurzfristig einberufenen Beratung zwischen Vertretern des Mansfelder Bergwerksbahn e.V. und der Kreisbahn Mansfelder Land GmbH auf Grund der derzeitigen Corona-Pandemie folgende Entscheidung getroffen:

Das Doppeljubiläum „100 Jahre Wipperliese / 140 Jahre Mansfelder Bergwerksbahn“ von Freitag, dem 03.04.2020 bis Sonntag, dem 05.04.2020 wird abgesagt und auf einen noch nicht bekannten Termin verschoben. Dies betrifft auch die Eröffnungsfahrten zum Jubiläum am 3. April auf der Schmalspurbahn für geladene Gäste sowie auf der Wipperliese die Fahrt zum Spanferkel.

Der Vorstand des Mansfelder Bergwerksbahn e.V. und die Geschäftsleitung der Kreisbahn Mansfelder Land GmbH haben nach Abwägung der Erkenntnisse aus den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland, der Situation in Sachsen-Anhalt und aus allgemeinen Empfehlungen heraus beschlossen.

Dieses Doppeljubiläum ist zwar lange und insbesondere zuletzt mit hohem finanziellem Aufwand vorbereitet worden und eine wichtige regionale Veranstaltung. Wir laufen aber Gefahr, dass viele potenzielle Gäste sowie Mitstreiter gar nicht erst erscheinen würden, um sich keinem Ansteckungsrisiko auszusetzen. Wir wollen kein Risiko eingehen und haben daher die Notbremse gezogen, diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, es gab aber aus jetziger Sicht keine wirkliche Alternative“, so Thomas Fischer, Vereinsvorsitzender des Vereins.

Über einen möglichen Alternativtermin, möglichst im Herbst dieses Jubeljahres 2020, werden die Organisatoren rechtzeitig informieren.


Da der Verkauf von Kombitickets schon seit geraumer Zeit angelaufen ist, bietet der Verein nun folgende Möglichkeiten:

Die Kombitickets behalten ihre Gültigkeit für den Alternativtermin (ggf. Herbst 2020)

Sollte dieser Alternativtermin nicht nutzbar sein, bekommen die Käufer ihr Geld zurück (bitte Bankverbindung dem Verein mitteilen)

Sollte der Verein das Geld als Spende behalten dürfen, bekommt der Käufer eine qualifizierte und vom Finanzamt anerkannte Spendenquittung

Die Mansfelder Bergwerksbahn und die Kreisbahn Mansfelder Land sowie alle anderen beteiligten Veranstalter und Organisatoren und hoffen auf das Verständnis der Fahrgäste und Besucher und hoffen, dass sich die Lage bald entspannt und man in die Zukunft blicken kann.


16.03.2020

Corona

Coronavirus(COVID-19) – die Kreisverwaltung informiert

Ab Montag alle Schulen und Kitas geschlossen – Beratende Ausschüsse des Kreistages finden bis auf Widerruf nicht statt – Landrätin informiert Bürgermeister über den aktuellen Stand im Landkreis

 

Ab Montag, 16. März 2020, sind alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Das hat die Landesregierung heute beschlossen. Die Schließung der Einrichtungen soll bis zum 13. April 2020 andauern. Eine Notbetreuung für Kinder, die nicht anderweitig betreut werden können, soll laut Landesregierung in den jeweiligen Einrichtungen gewährleistet sein.

 

Seitens des Landkreises Mansfeld-Südharz ist heute entschieden worden, dass die beratenden Ausschüsse des Kreistages bis auf Widerruf nicht tagen. Hierzu zählen der Sozial- und Gesundheitsausschuss, der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und regionale Entwicklung, der Finanzausschuss und der Schul-, Kultur- und Sportausschuss. Die Sitzungen der beschließenden Ausschüsse und des Kreistages sollen nach aktuellem Stand durchgeführt werden. Das vor allem vor dem Hintergrund, dass termingebundene Entscheidungen getroffen werden müssen und die Verwaltung entsprechend handlungsfähig bleibt. Auch die Bürgersprechstunde der Landrätin entfällt bis auf Weiteres. Wie bereits informiert, schränkt die Kreisverwaltung ab dem kommenden Montag, 16. März 2020, den Besucherverkehr ein. Besuche und Termine in den Ämtern sind dann nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

 

Landrätin Dr. Angelika Klein hat zudem am Nachmittag auf einer kurzfristig anberaumten Beratung die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Gemeinden des Landkreises über die aktuelle Situation informiert.

 

Aktuell gibt es im Landkreis Mansfeld-Südharz nach wie vor einen bestätigten Fall, bei dem sich eine Person mit dem Coronoavirus (COVID-19) infiziert hat. Insgesamt befinden sich derzeit 14 Personen im Landkreis in häuslicher Quarantäne.

Auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.infektionsschutz.de) finden Bürgerinnen und Bürger Hinweise und Tipps in Bezug auf das Coronavirus.

 

14.03.2020

AOK warnt vor Betrügern

Die AOK warnt vor Betrügern, die derzeit offensichtlich im Saalekreis ihr Unwesen treiben. Im konkreten Fall standen Unbekannte in Obhausen bei Querfurt bei einer Versicherten vor der Tür und verlangten Geld für eine Zuzahlungsbefreiung zurück. Die AOK Sachsen-Anhalt rät dringend, in solchen Fällen das Gespräch sofort zu beenden und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Die Betrüger standen mit der Begründung vor der Tür, die Zuzahlungsbefreiung hätte neu berechnet werden müssen und die Betroffene müsse noch Geld nachzahlen.

Wir warnen ausdrücklich vor diesen Betrügern, die offensichtlich bei den Menschen an der Haustür klingeln und sich als unsere Mitarbeiter ausgeben. Unsere Mitarbeiter im Außendienst nehmen kein Geld an und verlangen dies auch nicht. Zudem können sie einen Dienstausweis vorzeigen“, sagt Michael Schwarze, Regionalsprecher der AOK Sachsen-Anhalt. Die einzige Ausnahme seien Vollstreckungsbeamte der AOK, die allerdings neben dem Dienstausweis auch einen Vollstreckungsauftrag vorzeigen können.

Die AOK rät, dass sich Betroffene im Zweifel den Dienstausweis zeigen lassen. Wer sich immer noch unsicher ist, sollte bei seiner Krankenversicherung nachfragen, ob der Mitarbeiter bekannt ist. AOK- Versicherte können sich an das nächste Kundencenter oder an die kostenlose Service-Hotline unter 0800 2265726 wenden.

Immer wieder kommt es vor, dass Betrüger sich als Mitarbeiter von Unternehmen oder Organisationen ausgeben, um Geld von ahnungslosen Opfern zu ergaunern. Die AOK bittet Betroffene, Betrugsversuche der Kasse mitzuteilen und auch Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

13.02.2020