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Auf zur 504. Eisleber Wiese

vom 19.-22.09.2025 findet der 504.Eisleber Wiesenmarkt,das größte Volksfest Mitteldeutschlands, statt.

Ein Festival an Höhepunkten erwartet die Besucher, rund 350 Geschäfte bilden eine ca. 4km lange Vergnügungsmeile.

Die kleine Wiese erwartet ihre Gäste dann vom 26.-28.09.2025


Nachrichten

Verdacht eines Tötungsdelikts in Mansfeld-Südharz

 

Mansfeld – Am Mittwoch, dem 17.12.2025, wurde die Polizei gegen 20.41 Uhr über eine tätliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Friedensallee informiert. Als die Einsatzkräfte gegen 20.45 Uhr eintrafen, stellten sie auf der Straße unter anderen einen 49-Jährigen und einen 61-Jährigen fest, welche an dieser Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen.

Der 49-Jährige aus Mansfeld wies eine stark blutende Kopfverletzung auf und war nicht ansprechbar. Trotz der umgehenden Einleitung von lebenserhaltenden Maßnahmen durch den Rettungsdienst, verstarb der Mann kurz darauf.

 

Der 61-jährige Mansfelder führte beim Eintreffen der Polizeikräfte ein Schlaggegenstand bei sich. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist er dringend verdächtigt, für die Verletzungen und den eingetretenen Tod des 49-Jährigen verantwortlich zu sein. Inwiefern der Gegenstand als Tatwerkzeug diente, wird aktuell ermittelt. Es erfolgte die Festnahme des 61-Jährigen.

Am Tatort fanden umfangreiche Maßnahmen der Spurensicherung durch Kriminaltechniker statt. Weiterhin wurden Rechtsmediziner hinzugezogen.

Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Halle (Saale) geführt.

Im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft Halle wird aktuell geprüft, ob gegen den Mann ein Haftantrag gestellt wird.

 

Aufgrund der laufenden Ermittlungen können zum aktuellen Zeitpunkt keine weiteren Details zum Geschehen bekannt gegeben werden.   

 

18.12.2025

Eingeschränkte Erreichbarkeit des Veterinäramtes wegen eines Stoffaustritts

 

Im Gebäude des Veterinäramtes am Klosterplatz in der Lutherstadt Eisleben ist es am Morgen im Keller zu einem Natriumhydroxid-Austritt gekommen. Während Mitarbeiter des Veterinäramtes nicht zu Schaden kamen, klagten mehrere Personen der dort ebenfalls ansässigen AOK-Niederlassung und einer Pflegeschule über Kopfschmerzen und Übelkeit. Sie wurden vom Eigenbetrieb Rettungsdienst ärztlich behandelt.

 

Nach der Evakuierung des Gebäudes sicherten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Lutherstadt den defekten Behälter. Aktuell wird das Gebäude belüftet, so dass es in wenigen Stunden wieder genutzt werden kann. Bis dahin sind die Kolleginnen und Kollegen des Veterinäramtes nur eingeschränkt erreichbar. Anfragen sind daher zunächst an die zentrale E-Mail-Adresse vetamt@lkmsh.de zu richten.

17.12.2025

Geflügelpest in MSH:

Generelle Stallpflicht wird aufgehoben

 

Nachdem der Höhepunkt des Vogelzuges überschritten ist und zuletzt bei keinem toten Wildvogel mehr das hochansteckende H5 N1-Virus festgestellt wurde, wird die generelle Stallpflicht für Geflügel ab morgen (10.12.2025) im Landkreis aufgehoben.

 

Die Geflügelpest ist weiter auf dem Rückzug, was die einschränkenden Maßnahmen für die meisten der Geflügelhalter jetzt entbehrlich macht“, erklärte Landrat André Schröder. „Eine Stallpflicht beschränkt sich nunmehr noch auf die Risikogebiete der Zugvogelrastplätze am Stausee Kelbra und am Süßen See.“

 

Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art bleiben vorerst weiterhin untersagt. Tot aufgefundene Wildvögel sind weiterhin dem Veterinäramt zu melden.

 

 

 

Hintergrund:

 

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Geflügelpest vor allem am Stausee Kelbra mehr als 6.000 verendete Tiere geborgen.

Den letzten, durch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigten Fall von H5 N1 gab es am 18.11.2025.

 

Alle aktuellen Meldungen, die geltenden Allgemeinverfügungen sowie weitere Hinweise zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite des Landkreises unter www.mansfeldsuedharz.de/aktuell/gefluegelpest.

09.12.2025

Aktuelle Entwicklungen zur Geflügelpest in MSH:

Lage entspannt sich – Schutzzone wird aufgehoben

 

Weniger verendete Wildvögel und kein neuer Fall von Geflügelpest in einem Geflügelbetrieb: die Lage im Landkreis Mansfeld-Südharz entspannt sich.

 

Damit kann ab Freitag, den 28.11.2025, die Schutzzone, die die Orte Berga, Kelbra, Thürungen und Roßla eingeschlossen hat, wieder aufgehoben werden. Auch eine Lockerung der Stallpflicht für Geflügel wird für Anfang Dezember in Betracht gezogen, wenn die Lage es zulässt“, sagte Landrat André Schröder.

Die aufgehobene Schutzzone geht nunmehr in die Überwachungszone über. Damit sind die strengen Auflagen wie das Verkaufsverbot sämtlicher Erzeugnisse, wie Geflügelfleisch und Eier, aufgehoben. Die Vorgaben der Überwachungszone gelten aber fort. Hierzu zählen eine entsprechende Überwachung der Geflügelbestände und das Einhalten der Biosicherheitsmaßnahmen.

Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art bleiben vorerst weiterhin untersagt.

 

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Geflügelpest vor allem am Stausee Kelbra rund 5.900 verendete Tiere geborgen.

Den letzten, durch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigten Fall von H5 N1 gab es am 18.11.2025. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Lage entspannt und die Auflagen gelockert werden können.

 

Das Veterinäramt des Landkreises weist aber weiter darauf hin, dass die verbleibenden Sicherheitsmaßnahmen konsequent eingehalten und überprüft werden. Tot aufgefundene Wildvögel sind weiterhin dem Veterinäramt zu melden.

 

Alle aktuellen Meldungen, die geltenden Allgemeinverfügungen sowie weitere Hinweise zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite des Landkreises unter www.mansfeldsuedharz.de/aktuell/gefluegelpest.

27.11.2025

Veterinäramt des Landkreises greift im Sinne des Tierschutzes ein

 

Erneut ist es im Landkreis Mansfeld-Südharz zu einem Verstoß gegen das Tierschutzrecht gekommen. Am Dienstag (18.11.2025) musste das Veterinäramt zu einem Fall in einem Ortsteil der Stadt Mansfeld ausrücken.

Auf einem Grundstück wurden mehr als 100 Hunde in besorgniserregendem Zustand entdeckt. Rund 130 Tiere wurden bis in die Nacht mit Unterstützung von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr sichergestellt und in Tierheimen im Landkreis, im Nachbarlandkreis Harz und bei Leipzig untergebracht. Die Zustände auf dem Grundstück waren drastisch. Die Tiere wurden unter katastrophalen Umständen gehalten. Bei den Hunden handelt es sich offenbar um Mischlingstiere, Inzucht ist nicht ausgeschlossen.

Das Veterinäramt wird jetzt Auflagen erteilen, die die Besitzerin einzuhalten hat. Auch das Stellen einer Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzrecht wird geprüft.

Erneut zeigt sich, dass das Veterinäramt des Landkreises in immer mehr Fällen eingreifen muss. Dabei werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer häufiger mit Verwahrlosung, Missständen und Überforderung mit der Haltung von Tieren konfrontiert. Die Kosten für Einsatz und Unterbringung muss der Landkreis tragen. Die vierwöchige Unterbringung eines Hundes im Tierheim kostet im Schnitt 400 Euro, hinzu kommen die Kosten für tierärztliche Behandlungen.

19.11.2025