• +++ Landkreis einigt sich mit DSD zu Mehrbedarf für Gelbe Tonne +++ Landkreisverwaltung stimmt Waldverkauf an NABU in Stolberg zu und kritisiert Förderpraxis des Bundes +++ Landkreis sucht Namen für gut gebuchten Bestellbus (News) +++ Vollsperrung wegen Brückenerneuerung L230 - Ortsausgang Sangerhausen bis November 2025 (News) +++

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Auf zur 504. Eisleber Wiese

vom 19.-22.09.2025 findet der 504.Eisleber Wiesenmarkt,das größte Volksfest Mitteldeutschlands, statt.

Ein Festival an Höhepunkten erwartet die Besucher, rund 350 Geschäfte bilden eine ca. 4km lange Vergnügungsmeile.

Die kleine Wiese erwartet ihre Gäste dann vom 26.-28.09.2025


Nachrichten

Klimaschutzmanagerin im Landkreis Mansfeld-Südharz:

Konzepterstellung ist angelaufen

 

Annett Müller ist die neue Klimaschutzmanagerin des Landkreises Mansfeld-Südharz. Die gebürtige Sangerhäuserin hat ein zentrales Ziel: am Klimaschutzkonzept für den Landkreis zu arbeiten. Dabei geht es zunächst um die Datenerfassung und Analyse des IST-Zustandes. In weiteren Schritten folgen dann eine Energie- und Treibhausgas-Bilanz sowie die Erstellung eines Kataloges zur Umsetzung von weiteren Maßnahmen im Landkreis.

 

Landrat André Schröder:

Klimaschutz ist eine Aufgabe, der wir uns als Landkreis stellen und geht einher mit Strukturförderung und nachhaltiger Entwicklung in unserer Region. Themen wie Energieeinsparung und Energieeffizienz haben bereits Eingang in unseren Masterplan Strukturwandel gefunden und werden durch Projekte vorangebracht. Gleichzeitig stellen auch wir uns als Kreisverwaltung diesen Herausforderungen. Mit der Umsetzung des Raumkonzeptes „MSH modern“ werden die Gebäude der Kreisverwaltung auf einen modernen Stand gebracht, um nicht nur dem Klimaschutz Rechnung zu tragen, sondern auch finanzielle Einspareffekte zu erzielen.“

 

Die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes wird bis Juli 2027 durch das Bundesumweltministerium zu 100 Prozent gefördert.

 

01.01.2026

Bestellbus verdoppelt Fahrgastzahl trotz ausgedünntem Liniennetz

Schröder: 6.218 Fahrgäste schon nach 5 Monaten!

 

Der im Landkreis eingeführte On-Demand-Verkehr hat nach seinem Start im August 2025 bereits mehr Fahrgäste befördert als in den weggefallenen Linienbussen im ganzen Jahr unterwegs waren. Der Bestellbus hat damit die Erwartungen mehr als erfüllt. Die Zahl hat bestätigt, dass der Nahverkehr im ländlichen Raum flexibler und individueller organisiert werden muss und neue Angebote zu keiner „Ausgrenzung“ geführt haben.

 

Unsere ‚7 Zwerge‘ wurden in nur 5 Monaten über 5.380 mal gebucht“, sagte Landrat André Schröder. „Über 6.000 Fahrgäste wurden befördert. Die schlecht ausgelasteten Busse im Linienverkehr benötigten dafür nicht nur das doppelte an bestellten Kilometern, sondern auch über ein Jahr Zeit! Wenn wir jetzt noch die Kinderkrankheiten abstellen und mehr Wirtschaftlichkeit erreichen, dann werden wir im Landkreis auch über die Projektphase hinaus an diesem Angebot festhalten.“

 

Im Verhältnis zur Angebotszeit des Bestellbusses lässt sich auch aus den seniorenbezogenen Ticketverkäufen ableiten, dass sich die Beförderungsfälle in diesem Bereich entgegen formulierter Befürchtungen nicht verringert haben. Schröder: „Der Bestellbus grenzt also nicht aus, sondern sorgt für mehr Fahrgäste bei weniger gefahrenen Kilometern!“

 

Gleichzeitig kündigte der Landrat für das 1. Quartal des neuen Jahres eine öffentliche Abstimmung über die eingegangenen Namensvorschläge an. Namen wie zum Beispiel „Rufix“ oder „Mobbi“ stehen dann zur Wahl bei den Bürgerinnen und Bürgern.

29.12.2025

Diebstahl von Feuerwerkskörpern in Hettstedt - Polizei bittet um Hinweise


Unbekannte Täter entwendeten im Zeitraum von Mittwoch, dem 24.12.2025, 08.00 Uhr bis
Samstag, dem 27.12.2025, 11.30 Uhr, aus einem gesicherten Container auf dem Parkplatz
eines Supermarktes in der Straße „Über der Heckerlingsbreite“ 2 Tonnen Feuerwerkskörper,
die für den Verkauf bestimmt waren.
Durch die Tat entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen
wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor dem illegalen Erwerb und unsachgemäßen
Umgang mit Feuerwerkskörpern, da hiervon erhebliche Gefahren ausgehen können. Zeugen,
die verdächtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen beobachtet haben oder Hinweise zum
Verbleib der entwendeten Pyrotechnik geben können werden gebeten, sich bei der Polizei zu
melden

28.12.2025

Migrationswende kommt in Mansfeld-Südharz an

Zahl der Zuweisungen rückläufig – Schwerpunktverschiebung auf Arbeitsmarkt

 

Die Asylbewerber- und Flüchtlingszahlen sind auch im Landkreis Mansfeld-Südharz zurückgegangen. Die Zuweisungen an Asylbewerbern und Flüchtlingen (ohne Ukraine) hat sich von 2024 zu 2025 sogar nahezu halbiert. Waren es vor einem Jahr noch 357 Neufälle, betrug die Zahl 2025 nur noch 182. Derzeit sind im Landkreis damit noch rund 500 Asylbewerber registriert.

 

Landrat André Schröder:

Die Statistiken zeigen, dass die Migrationswende der Bundesregierung im Landkreis angekommen ist. Das trägt zu einer spürbaren Entlastung bei. Aktuell beziehen auch weniger Ausländer soziale Leistungen als noch vor einem Jahr. Deutlich erhöht hat sich 2025 dagegen die Zahl der Rückführungen durch Abschiebungen und freiwillige Ausreisen.“

 

Die zuletzt wieder gestiegenen Zuweisungen von Flüchtlingen aus der Ukraine wirken dieser positiven Entwicklung nur geringfügig entgegen.

 

Schröder weiter: „Die geringeren Zuweisungen haben konkrete Auswirkungen auf die Verwaltungspraxis. Mansfeld-Südharz verschiebt seinen Schwerpunkt von der reinen sozialen Betreuung, die weiterhin notwendig bleibt, hin zur Arbeitsmarktintegration. Die bisherige Stelle der Integrationskoordinatorin wird 2026 eingespart. Mit einer Neuorganisation innerhalb der Verwaltung wird die Migrationsbehörde personell so gestärkt, dass Jobkoordination und Fachkräftegewinnung im Rahmen eines Welcome Centers zukünftig im Vordergrund stehen.“

 

22.12.2025

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Halle sowie
der Polizeiinspektion Halle (Saale)

Kein dringender Tatverdacht eines Tötungsdelikts in Mansfeld
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kam es zwischen dem
Beschuldigten und dem 49-jährigen Verstorbenen zunächst zu einer
körperlichen Auseinandersetzung, infolgedessen beide Personen letztlich
durch ein Treppengeländer mehrere Meter in die Tiefe stürzten.
Die rechtsmedizinischen Untersuchungen ergaben, dass die tödlichen
Verletzungen durch den Sturz verursacht wurden.
Die Hintergründe der Auseinandersetzungen sind derzeit noch unklar und
Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Ein dringender Tatverdacht wegen eines Tötungsdelikts lässt sich gegenwärtig
nicht begründen. Der 61-Jährige wurde daher aus dem polizeilichen Gewahr-
sam entlassen. Er hatte sich zuvor aufgrund eigener Verletzungen kurzzeitig in
ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus befunden.

19.12.2025