• Der im September geplante Tag der Regionen in Hettstedt fällt aus

  • Zahl der Corona-Erkrankungen in Mansfeld-Südharz steigt weiter an +++ nun insgesamt 70 Fälle +++ aktuell 8 Menschen in Quarantäne

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2020

Verdacht eines Gewaltdeliktes zum Nachteil eines Kleinkindes

Verdacht eines Gewaltdeliktes zum Nachteil eines Kleinkindes

Querfurt – Am 11.07.2020 wurde die Polizei wegen eines verstorbenen Kleinkindes (2) nach Querfurt gerufen. Vor Ort ergab sich der Verdacht, dass das Kind eines nicht natürlichen Todes gestorben sein könnte. Eine noch am gleichen Tag erfolgte Obduktion erhärtete diesen Verdacht. Die 36-jährige Kindesmutter und ihr 30-jähriger Lebensgefährte wurden vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die Festgenommenen am heutigen Sonntag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Halle (Saale) vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Personen einen Untersuchungshaftbefehl. Die Tatverdächtigen wurden anschließend in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die Ermittlungen werden beim Zentralen Kriminaldienst der PI Halle (Saale) in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Halle geführt. Sie stehen noch ganz am Anfang, weshalb weitere Details derzeit nicht veröffentlicht werden.

15.07.2020

Zeugen

Eisleben / Zeugenaufruf

Nachdem in den Nachmittagsstunden des 27.Juni 2020 ein 10-jähriger Junge auf einem Spielplatz nahe der Martin-Rinkart-Straße/ Novalisstraße von einem Spitzkopf-Projektil am Hals getroffen wurde, bitten wir um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach ersten Hinweisen auf einen Tatverdächtigen und einer erfolgten Wohnungsdurchsuchung am Montag, die nicht zum Auffinden von Beweismitteln führte, wurde am gestrigen Tage eine weitere Wohnung im betroffenen Wohngebiet durchsucht. Auch diese führte nicht zum erwarteten Erfolg.

Befragungen ergaben, dass in der Vergangenheit bereits mehrfach von Unbekannten mit einer Luftdruckwaffe auf Tiere in der Luft oder am Boden geschossen worden sein soll. Möglicherweise war das am Tattag auch so und der Schütze hat sein tatsächliches Ziel verfehlt.

Wer hat in der Vergangenheit oder am Tattag Beobachtungen zu ähnlichen geschilderten Sachverhalten getätigt und kann der Polizei Hinweise geben? Diese richten Sie bitte an das Polizeirevier Mansfeld-Südharz unter der Telefonnummer 03475/ 670-293 oder jede andere Polizeidienststelle.

 

02.07.2020

Wiese

Der 499. Eisleber Wiesenmarkt 2020 und die "Kleine Wiese" mit Bauernmarkt und Ballontreffen in der Zeit vom 18.9. bis 21.9.2020 bzw. 25. - 27.9.2020  finden nicht statt.
Grundlage für diese Entscheidungen bildet die Siebte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus  SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt vom 30. Juni 2020.
Entsprechend dieser Verordnung (§2 Abs. 2) sind Großveranstaltungen im Sinne der Empfehlungen des Gemeinsamen Krisenstabes des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums für Gesundheit bis zum  31. Oktober  2020 untersagt.
Bei der „Eisleber Wiese“ als größtes Volksfest in Mitteldeutschland handelt es sich um eine überregionale Großveranstaltung, bei der jährlich ca. 500.000 Besucher aus Deutschland erwartet werden. Zeitweise befinden sich ca. 20.000 Besucher gleichzeitig auf dem Festgelände.
Nach Anwendung der Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Institutes „Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen“ (veröffentlicht am 18.03.2020) steht fest, dass keine geeigneten Maßnahmen getroffen werden können, um das Risiko einer Übertragung einer Infektion auf dem „Eisleber Wiesenmarkt“ zu verringern.

Schweren Herzens haben sich deshalb die Lutherstadt Eisleben und der Eigenbetrieb Märkte nach gemeinsamer Absprache entschieden, dass die Veranstaltung nicht stattfinden kann.

Wir haben uns diese Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht, aber letztlich sind wir als Veranstalter für die Gesundheit vieler tausend Menschen verantwortlich. Auch ich hätte mir als Bürgermeister diesbezüglich einen anderen Start gewünscht.
Bei aller Wehmut, die diese Entscheidung mit sich bringt, schaut Marktmeister Sigmund Michalski bereits voller Optimismus nach vorn, auf das Jahr 2021:
"Nächstes Jahr feiern wir 500 Jahre Eisleber Wiesenmarkt. Der wird dann noch bunter, noch besser. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen."

Carsten Staub
Bürgermeister

02.07.2020

Corona update 30

+++ Nach 17 Tagen ohne neue Infektion steigt Zahl der Coronavirus-Fälle im Landkreis wieder an +++

 

Nach 17 Tagen ohne Neuinfektion im Landkreis ist die Zahl der Fälle, bei denen Personen positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getestet wurden, auf 55 gestiegen.

Die Ermittlung der Kontaktpersonen in dem neuen Fall läuft derzeit noch. Aktuell befinden sich noch drei Personen in behördlich angeordneter Quarantäne (Stand 15.00 Uhr). Hierzu zählen eine Kontaktperson zu einem Fall in Halle sowie zwei Reiserückkehrer.

 

Unterdessen ist das Ordnungsamt des Landkreises informiert worden, dass aktuell offenbar Betrüger im Landkreis unterwegs sind. Die bislang unbekannten Personen geben sich als Mitarbeiter des Ordnungsamtes oder der Polizei aus und kassieren vermeintliche Bußgelder, weil kein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Wie dem Ordnungsamt des Landkreises mitgeteilt wurde, sollen die mutmaßlichen Betrüger zuletzt in Sangerhausen (Kaufland) unterwegs gewesen sein. Betroffene Bürgerinnen und Bürger sollten sich umgehend bei der Polizei melden!

Wir weisen darauf hin, dass sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und auch Polizisten entsprechend ausweisen können. Zudem wird zu keinem Zeitpunkt durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und die Polizei Bargeld kassiert! In entsprechenden Ordnungswidrigkeitsverfahren ergeht immer zuerst ein schriftlicher Bescheid.

 

Für Anfragen zur derzeitigen Situation steht Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises das Bürgertelefon unter 03464 – 535 1960 zur Verfügung. Es ist montags bis donnerstags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr und freitags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr erreichbar.

 

 

01.07.2020

Corona Update 29

+++ Zahl der Coronavirus-Fälle im Landkreis steigt auf 54 +++ Mitarbeiter eines Fast-Food-Restaurants betroffen

 

Die Zahl der Fälle im Landkreis, bei denen Personen positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getestet wurden, ist auf 54 gestiegen. Drei positiv getestete Personen befinden sich derzeit in Quarantäne. Insgesamt befinden sich aktuell 34 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden (Stand 15.30 Uhr).

 

Der neue Fall ist bei einem Mitarbeiter eines Fast-Food-Restaurants in Sangerhausen aufgetreten. Entsprechend sind sämtliche Mitarbeiter, die am 09. und 10. Juni 2020 von 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr bzw. 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr zusammen mit der betroffenen Person in einer Schicht gearbeitet haben, unverzüglich unter Quarantäne gestellt worden. Auch alle weiteren engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Da im Rahmen der Bedienung im Fast-Food-Restaurant ein 15-minütiger, direkter Kontakt – vor allem am Drive-In-Schalter – nahezu ausgeschlossen ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gäste, die am 09. und 10. Juni 2020 in der Zeit von 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr bzw. 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr im Fast-Food-Restaurant waren, angesteckt haben, äußerst gering. Nichtsdestotrotz erhält das Gesundheitsamt die entsprechenden Gästelisten für den Zeitraum 09. und 10. Juni 2020 (17.00 Uhr bis 24.00 Uhr bzw. 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr), um gegebenenfalls die entsprechenden Kundenkontakte nachzuvollziehen.

Der Betreiber des Fast-Food-Restaurants hat sofort nach Bekanntwerden des Falles das gesamte Restaurant gründlich gereinigt und komplett desinfiziert. Aufgrund des vorliegenden Hygienekonzeptes werden die Risiken einer Ansteckung als eher gering eingeschätzt.

 

Für Anfragen zur derzeitigen Situation steht Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises das Bürgertelefon unter 03464 – 535 1960 zur Verfügung. Es ist montags bis donnerstags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr und freitags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr erreichbar.

Hinweise:

 

Die Fieberambulanz des Landkreises befindet sich jetzt im Gebäude der Arztpraxis von Dipl.-Med. Klaus-Ronald Wendt in der Kunstbergstraße 8a in Wolferode. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Fieberambulanz nicht in den Räumen der Arztpraxis befindet, sondern in klar abgetrennten Räumlichkeiten. Die Patienten der Arztpraxis kommen zu keinem Zeitpunkt in Kontakt mit den Personen, die sich in der Fieberambulanz vorstellen.

 

Die Fieberambulanz-Hotline ist montags bis donnerstags von 08.00 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr unter 03464 – 535 1961 erreichbar.

 

Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) richten Sie bitte an Ihren Hausarzt oder die Rufnummer 116 117. Der Notruf 112 ist ausschließlich in Notfällen zu nutzen!

 

Es wird darauf hingewiesen, dass über die Fieberambulanz-Hotline und das Bürgertelefon keine Testergebnisse kommuniziert werden. Für den Fall, dass eine Person positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getestet wurde, erfolgt die Information an die betroffene Person ausschließlich über das Gesundheitsamt des Landkreises.

16.06.2020