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AOK warnt vor Betrügern

Die AOK warnt vor Betrügern, die derzeit offensichtlich im Saalekreis ihr Unwesen treiben. Im konkreten Fall standen Unbekannte in Obhausen bei Querfurt bei einer Versicherten vor der Tür und verlangten Geld für eine Zuzahlungsbefreiung zurück. Die AOK Sachsen-Anhalt rät dringend, in solchen Fällen das Gespräch sofort zu beenden und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Die Betrüger standen mit der Begründung vor der Tür, die Zuzahlungsbefreiung hätte neu berechnet werden müssen und die Betroffene müsse noch Geld nachzahlen.

Wir warnen ausdrücklich vor diesen Betrügern, die offensichtlich bei den Menschen an der Haustür klingeln und sich als unsere Mitarbeiter ausgeben. Unsere Mitarbeiter im Außendienst nehmen kein Geld an und verlangen dies auch nicht. Zudem können sie einen Dienstausweis vorzeigen“, sagt Michael Schwarze, Regionalsprecher der AOK Sachsen-Anhalt. Die einzige Ausnahme seien Vollstreckungsbeamte der AOK, die allerdings neben dem Dienstausweis auch einen Vollstreckungsauftrag vorzeigen können.

Die AOK rät, dass sich Betroffene im Zweifel den Dienstausweis zeigen lassen. Wer sich immer noch unsicher ist, sollte bei seiner Krankenversicherung nachfragen, ob der Mitarbeiter bekannt ist. AOK- Versicherte können sich an das nächste Kundencenter oder an die kostenlose Service-Hotline unter 0800 2265726 wenden.

Immer wieder kommt es vor, dass Betrüger sich als Mitarbeiter von Unternehmen oder Organisationen ausgeben, um Geld von ahnungslosen Opfern zu ergaunern. Die AOK bittet Betroffene, Betrugsversuche der Kasse mitzuteilen und auch Anzeige bei der Polizei zu erstatten.